Zuerst mal zum für Sie größeren Problem, der Geschwindigkeit.
Änderungen in der IMAP-Schicht von Version 3.7 zu Version 4.0 sind keine vorgenommen worden. Die Performance-Einbußen können damit also nicht zusammen hängen. Sie schreiben ja, dass Sie phlyMail auf einer DiskStation einsetzen. So toll ich diese Geräte finde, sind sie natürlich in erster Linie NAS-Server und keine hochperformanten Web- und Mail-Server. Gerade, wenn man dann mit größeren Mengen an IMAP-Mails hantiert, werden die CPU und der Arbeitsspeicher schnell zum Flaschenhals.
Weiterhin schreiben Sie, dass Sie phlyMail zwar auf einer DiskStation betreiben, aber der Zugriff von außen erfolgt. Daraus schließe ich, dass sowohl die IMAP- als auch die HTTP-Daten über eine vermutlich eher schmalbandige Leitung transportiert werden müssen, hier dürfte insbesondere der in Deutschland üblicherweise lächerlich kleine Upstream bremsend wirken.
Zu Ihren Fragen, was evtl. hilfreich sein könnte:
dg2iaq wrote:- "bandbreitenschonende Kompression" ausschalten ?
Dies betrifft die HTTP-Daten, die phlyMail ausgibt. Es könnte auf einer DiskStation tatsächlich die CPU ans Limit bringen, alle Daten per GZip zu komprimieren. Auf der anderen Seite spart GZip teilweise bis zu 90% Traffic, was nun wiederum bei einem kleinen Upstream hilfreich ist. Hier kann ich nur raten, es auszuprobieren.
dg2iaq wrote:- Verschlüsselung "AUTO" auf "keine" umschalten ?
Nunja. Wenn der Zugriff auf den IMAP-Server über SSH getunnelt ist, können Sie natürlich die Verschlüsselung deaktivieren... Ansonsten wäre es reichlich fahrlässig, für ein Ticken mehr Speed auf Sicherheit zu verzichten.
dg2iaq wrote:- die im CONFIG einzugebenden 3 Speichergrenzen haben für IMAP keine Funktion, nur für POP, soweit ich weiß ?
Auch bei POP3 haben die nicht wirklich eine Wirkung. Genau genommen werden die gar nicht mehr ausgewertet und verschwinden demnächst.
dg2iaq wrote:"Register_Globals" hatte ich am Wochenende wie im Forum empfohlen auf "OFF" gesetzt (sofern das am Geschwindigkeitsproblem überhaupt eine Änderung bringt ?).
Dies wirkt sich neben der Sicherheit auch auf die Performance aus - allerdings spürbar nur bei sehr vielen parallelen Zugriffen. Es ist trotzdem keine dumme Idee

dg2iaq wrote:Wenn phlyMail abfragt, liegt die Prozessorauslastung bei 100%.
Siehe oben.
dg2iaq wrote:Auch dauert's eine gute halbe Minute, bis ich eine neue eMail überhaupt schreiben oder Empfängeradressen einfügen kann. Zuvor hängt das System bei geöffnetem neuen Mailfenster.
Das ist aber schon reichlich arg. Werden die Mails in HTML verfasst? Was ist das für ein Rechner, mit dem Sie die Mails verfassen wollen?
dg2iaq wrote:Ich logge mich in phlyMail ein und rd. 10 IMAP-Postfächer werden danach automatisch abgefragt und aktualisiert. Abschliessend wird der Index neu geschrieben, erkennbar an der Meldung unten links.
Warum lassen Sie phlyMail diese Aufgabe nicht schon
im Hintergrund erledigen? Das erspart dann den initialen Wartevorgang nach dem Login...
dg2iaq wrote:IMAP-Posteingang doppelklicke
Ein einzelner Klick genügt vollkommen.
dg2iaq wrote:soll mit dem v4.xx-Index die Sache doch eher schneller als langsamer werden
Welchen Index meinen Sie genau?
dg2iaq wrote:Bei mir ist's aber leider auffällig gerade anders herum. Daher vermute ich ein Laufzeitproblem im neuen Code.
Wie geschrieben, gab es in diesem Bereich keine wirklichen Änderungen, so dass Ihre Vermutung nicht schlüssig ist.
Haben Sie denn mal zum Vergleich phlyMail aus Ihrem LAN aufgerufen? Damit sehen Sie ja, inwieweit z.B. Ihre Internet-Anbindung eine Rolle spielt. Was passiert z.B., wenn Sie die Kontaktliste aufrufen? Oder Sie über das "Neu"-Menü einen neuen Termin erstellen? Dauern die Aufrufe auch jeweils 30s?